Beyond The Roots LARGE ENSEMBLE

Beyond The Roots LARGE ENSEMBLE ein neuer Klangkörper mit erweitertem Instrumentarium. Auf der Suche nach Neuer Musik, die sowohl den Reichtum transkultureller Musik als auch historisch informierter Musik einbezieht. Das Beyond The Roots LARGE ENSEMBLE spielt eine aktuelle Kunstmusik, in der Klangfarben des Orients, des fernen Ostens und der abendländischen Kunstmusik verschmelzen. Wichtige verbindende Elemente sind Kompositionstechniken der Neuen Musik und die Eigensprachlichkeit der Improvisation mit all ihren Mischformen. Die Wandlungsfähigkeit und Flexibilität des Klangs stehen genau so im Mittelpunkt wie die Transformation von den Wurzeln hin zu einer neuen transkulturellen Musik. 


Blessings

Antonis Anissegos

 Iranian Poetry – 

Golnar Shahyar und Mahan Mirarab 

 Here and Now Suite – 

Annette Maye

 House of Syntopia / Mathilde – 

Albrecht Maurer

Seit vielen Jahren sind Albrecht Maurer und Annette Maye sowie Golnar Shahyar und Mahan Mirarab im Spannungsfeld unterschiedlichster musikalischer Genres aktiv. Sie komponieren für verschiedene Ensembles und treten als Spieler*Innen im Jazz, der Improvisierten Musik, der Neuen Musik und der Alten Musik international in Erscheinung. Sie haben Erfahrung in der Komposition für die spezifischen Instrumente des Beyond The Roots LARGE ENSEMBLEs. Ihre Aufgabe ist es,  komplexe Kompositionen zu schreiben, die die Stärken der Spieler herausstellen, Begegnungen in Improvisationen organisieren und einen faszinierenden neuen Gesamtklang vorstellen. 

Die Kunst hat in der Gesellschaft die Aufgabe, bestehende Verhältnisse abzubilden und neue zu denken. Beiden Aufgaben kommt das Beyond the Roots LARGE ENSEMBLE nach, denn sie zeigen die moderne deutsche Gesellschaft, die pluralistisch und multikulturell ist und zeigen neue Wege auf, wie man diese Diversität für den kulturellen und künstlerischen Fortschritt nutzen kann. Das Potenzial transkultureller Ensembles steckt einerseits in der konkreten Möglichkeit, durch Austausch wirklich neue künstlerische Erkenntnisse zu gewinnen, die sich in neuer Kunst, neuer Musik zeigen. Andererseits wirkt transkulturelle Arbeit immer auch auf der Metaebene. Kulturelle Teilhabe, mediale Sichtbarkeit und öffentliche gleichberechtigte künstlerische Zusammenarbeit von Musiker:innen unterschiedlicher Kulturen sind wichtige Bausteine für eine moderne Demokratie. Unterschiede nicht nur auszuhalten, sondern kreativ zu nutzen, und zwar durch Kommunikation und Zusammenarbeit, sind für Kulturschaffende wichtige Zeichen an eine Gesellschaft, die immer komplexer wird. Eine Musik, in der unterschiedlichste Einflüsse auszumachen sind, und die trotzdem als Einheit funktioniert, ist aus musikalischer und gesellschaftlicher Perspektive wertvoll und zukunftsweisend.